Vorplanung Ausbau Könneritzstraße zwischen Marienbrücke und Ehrlichstraße

Analyse/ Ausgangssituation:  

Die Stadt Dresden hat im Jahre 2005 den nördlichen Abschnitt der Könneritzstraße im Bereich zwischen Jahnstraße und Marienbrücke grundhaft ausgebaut. Der Ausbau basierte auf einer 2001 fertigestallten Vorplanung der gesamten Könneritzstraße zwischen Marienbrücke und Ehrlichstraße im Auftrag der damaligen Abteilung Verkehrsplanung im Dezernat Wirtschaft u. Verkehr. Dabei wurden unterschiedliche Ausbauvarianten (2- und 4spurig) untersucht.  

 

Herangehensweise/Zielsetzung:  

Die Könneritzstraße besitzt als Teil des inneren "26er Ringes" und als südliche Fortsetzung der Marienbrücke eine herausragende Verkehrsfuntion die hinreichend berücksichtigt wurde.  

Die Planung beachtet zahlreiche Randbedingungen im Straßenquerschnitt, der mit Bebauung und Bahndamm feste Zwangspunkte besitzt.  

Dabei wurden Abwägungen der erforderlichen Verbindungs-, Verteilungs-, und Erschließungsfunktion durchgeführt. Die Schwierigkeit bestand darin einerseits die Leistungsfähigkeit zu garantieren und andererseits die Erreichbarkeit wesentlicher Ziele über Abbiegespuren in der Knotenpunktgestaltung sicherzustellen. Weiterhin spielten die Belange der Radfaharer und Fußgänger eine wesentliche Rolle, da die Könneritzstraße Teil einer Radhauptroute ist und sich auf der östlichen Seite Geschäftshäuser befinden.  

 

Projektbearbeitung/ Realisierung:  

Zur Vorplanung wurden neben den 2- bzw. 4- spurigen Grundvarianten mehrere Untervarianten mit unterschiedlicher Einbindung der Komplexhaltestelle Jahnstraße und des Knotenpunktes Schweriner Straße entwickelt. Dabei wurde auch die Erschließung des Kongresszenrums mit eingebunden.  

 

Im Verlauf der Planung und der Einbeziehungd der Fachämter und Interessengruppen kristallisierte sich die zweispurige Variante als funktionierender Kompromiss zwischen verkehrlichen und stadtgestalterischen Belangen heraus.  

 

Diese Variante wurde bis auf kleinere Änderungen in den weiteren Planphasen vertieft und im Jahr 2005 im Abschnitt Jahnstraße bis zur Marienbrücke baulich umgesetzt.  

 

Auftraggeber:  

Landeshauptstadt Dresden, Abteilung Verkehrsplanung